„Was
nehme ich mit, wenn mein Haus brennt..“
Eine
Atelierarbeit über den Verlust von inexistentem Material
Intexistenz
1.
Das Nichtvorhandensein
2.
(Philosophie) Das Enthaltensein in etwas
Brentano:
„Jedes psychische Phänomen ist durch das charakterisiert was die
Scholastiker des Mittelalters die intentionale (auch wohl mentale)
Inexistenz eines Gegenstandes genannt haben, und was wir, obwohl mit
nicht ganz unzweideutigen Ausdrücken, die Beziehung auf einen
Inhalt, die Richtung auf ein Objekt (worunter hier nicht eine
Realität zu verstehen ist), oder die immanente Gegenständlichkeit
nennen würden. Jedes enthält etwas als Objekt in sich obwohl nicht
jedes in gleicher Weise. In der Vorstellung ist etwas vorgestellt, in
dem Urteile ist etwas anerkannt oder verworfen in der Liebe geliebt,
im Hasse gehasst, in dem Begehren begehrt. Diese intentionale
Inexistenz ist den psychisches Phänomen ausschliesslich
eigentümlich. Kein physisches Phänomen zeigt etwas Ähnliches.“
Meine
Theorie: Der Gedanke/Glaube/Liebe an ein Gegenstand/Wesen, der zerstört wird bevor er wirklich existierte und deshalb nicht ausgelebt werden kann.
-->
Unentwickelte Filmrollen
-->
Totgeburt
Verlust
1.
Die Handlung des Verlierers
2.
Etwas, das verloren gegangen ist
Werner
Kniesel: „Der dadurch verursachte Schmerz und Stress legt sich wie
Schatten auf unser Dasein. Doch ist Schatten nicht auch der Beweis
für Licht?“
Allgemeiner
Verlust von:
geliebte
Menschen
eigener Gesundheit
Arbeit
materiellem
Besitz
Meine
Theorie: Im allgemeinen das "Verlorengehen" von materiellem Eigentum,
welches die eigene Vergangenheit repräsentiert.
--> Fotoalbum
--> Kleider